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SUGAR CANE rocks! Damit ist schon der wichtigste
Teil
gesagt, denn das Quartett aus Giessen bringt seit 2003
ohne Stil- und Lineup-Wechsel ihre erdigen,
hochmelodischen Songs an ein stetig wachsendes
Livepublikum. SUGAR CANEs Gründung war im Februar
2003, doch eigentlich begann alles schon in den späten
90ern: Frank the Tank (Git), Holger (Voc/Git), Hank
(Dr/Voc) und Ingo (Bass) hatten in musikalisch unterschiedlich
ausgerichteten Bands in der Liebig-Metropole gespielt, die Szene war
übersichtlich, man kannte sich, hörte sich und schnell wurden
die
musikalischen Gemeinsamkeiten bewusst. Die vier Musiker zogen ihre
Konsequenzen: Frank, Holger, Ingo und Hank verließen ihre damaligen
Bands und SUGAR CANE war geboren. Sie teilten die Vorliebe für Melodien,
die im Ohr bleiben, für straighte, emotionale Songs mit klassischem
Rockinstrumentarium. Der Anspruch war, nicht jedem neuen Trend
hinterher zu rennen, sondern etwas Eigenes zu kreieren, mit Leidenschaft.
Und so geschah es. Die Präsenz und Spielfreude, mit der sie ihre
selbst
geschriebenen Songs live präsentieren, hat sie früh mit so etablierten
und
unterschiedlichen Künstlern wie Helmut Hattler/Tab Two oder Dr. Ringding
auf eine Bühne gebracht. Aber es kam auch immer wieder zu fruchtbaren
Studioaufenthalten, die SUGAR CANEs Sound im Laufe der noch kurzen
Bandgeschichte immer wieder neue, spannende Facetten zum Vorschein
brachten. Neben CD-Produktionen und Compilation-Beiträgen sehen sich
SUGAR CANE vor allem auch als Liveband. Und sie sehen seit mittlerweile
vier Jahren bei ihren Konzerten die immens positive Resonanz des
Publikums. Das ist es auch, was sie als Musiker antreibt. Man könnte
Stories
wie die von Nico Komar anführen, als Produzent u.a. schon für
Künstler wie
Rage Against The Machine tätig, der drei Songs von SUGAR CANE
produzierte ("Your Vows", "Spoon It Out" und die Ballade
"You"), oder
namhafte Musikverlage wie Goodwell Music, die Songs von SUGAR CANE
lizensierten. Aber das sind nur Anekdoten einer spannenden
Bandgeschichte, die Frank, Holger, Ingo und Hank später auch gut
ihren
Enkeln erzählen können. Ihre Musik spricht für sich und
die Band bekommt
einhellig Originalität und Ohrwurmfaktor attestiert. Man kann
ausnahmsweise glauben, was in der Presse steht: "SUGAR CANE ist
...dreistimmiger Gesang, grazile Gitarrenarbeit über einer fest im
Sattel
sitzenden Rhythmusgruppe... /...korrekter 90er Gitarren-Noise-Pop...
/...abwechslungsreich und hörenswert... /...vom Brit-Pop bis zum
Seattle-
Sound ist in ihren Songs alles zu finden... /...jeder Song ist in sich
konsequent
und hat seinen eigenen Charakter..." Wer Schubladen mag, dem seien
in
puncto Sound und Groove Bands wie Urge Overkill, The Killers, The Strokes
oder die Eels genannt. Manche nennen SUGAR CANEs Musik College-Rock,
andere Britpop. Im Kern zählt nur eines: Ein Text von Lord Byron
kann so
sexy sein wie die Show von Dita von Teese oder unterhaltsam wie Marilyn
Monroes unbekümmerte Spielfreude in Billy Wilders Film "Manche
mögen's
heiss". Ja, all das mögen wir und Marilyn hieß in eben
jenem Film Sugar
Cane. So entstehen Bands, die wachsen und mit überzeugenden Songs
ihren
Weg gehen. Gibt es einen Grund, etwas Gutes zu ändern?
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